Mechthild Pochert in Peru

Ich heiße Mechthild Pochert und bin 2009 von Berlin nach Gießen gezogen, um eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin zu machen. Im Januar 2017 bin ich nach Peru ausgereist, um im Missionshospital Diospi Suyana für 3 Jahre im OP mitzuarbeiten.

Mechthild Pochert

Diospi Suyana – Wir vertrauen auf Gott

Dr. Klaus-Dieter John & Dr. Martina John hatten schon in ihrer Jugendzeit den Wunsch, als Ärzte in Ländern der sogenannten Dritten Welt zu gehen, um den Ärmsten der Armen nicht nur medizinische Hilfe zu bieten, sondern ihnen auch den Glauben an einen lebendigen Gott zu vermitteln. Bei einer Reise nach Peru stellten sie fest, dass es in diesem Land nicht nur landschaftliche Schönheit, sondern auch eine enorme Spanne zwischen Arm und Reich. So leben z. B. in der Region Apurímac über 80 % der Quechua-Indianer (Nachfahren der Inkas) in bitterer Armut. Der Wunsch, ein modernes Krankenhaus für die ärmsten der Armen zu bauen wuchs.

Um dem Elend der Indianer Perus zu begegnen, gründeten sie mit einer Reihe von Gleichgesinnten im August 2002 die karitative Vereinigung Diospi Suyana. Dieser Ausdruck entstammt der Quechua Sprache und bedeutet: „Wir vertrauen auf Gott.“ Das Krankenhaus soll somit nicht nur eine medizinische Versorgung gewährleisten, sondern auch auf Jesus, als Erretter und Erlöser hinweisen.

Diese Vision von Diospi Suyana führte zur Gründung eines modernen Krankenhauses, das 2007 eingeweiht wurde. Das Spital liegt in der südperuanischen Andenstadt Curahuasi auf 2.650 m Höhe.

Diospi Suyana – Ich vertraue auf Gott

Im Januar 2017 bin ich, nach etwa einem Jahre Vorbereitung, ausgereist. Zunächst nach Arequipa zur Sprachschule, danach nach Curahuasi, um mit der Arbeit zu beginnen. Seit 2 Jahren arbeite ich nun schon im OP und unterstütze die Ärzte bei ihren OPs.

Mein Leben hier fordert immer wieder Gottvertrauen von mir. Nicht nur, dass ich vom Krankenhaus kein Gehalt bekomme, sondern von Spenden getragen und versorgt werde. Sondern auch im Alltag spüren wir Gottes Bewahrung und Eingreifen immer wieder.

Auch im Blick auf die Zukunft darf ich Gott vertrauen. Im Dezember 2019 werde ich wieder nach Deutschland kommen. Wie es danach für mich weitergeht, weiß ich bisher noch nicht.