Liebe Gemeinde,
es ist manchmal unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt ist unser Schuljahr schon wieder sechs Wochen alt und dabei hat das Jahr gerade erst angefangen. In Deutschland habt ihr ja einen richtig eisigen Winter, wie ich höre, und hier haben wir einen richtig nassen Sommer. Es regnet fast jeden Tag, was uns ein bisschen beeinflusst, aber nicht dramatisch.
Wir haben ja dieses Jahr mit der Oberschule angefangen und es stellt sich heraus, dass es eine gute Entscheidung war, nur mit unseren eigenen Siebtklässlern anzufangen. Sie sind den Drill gewohnt und machen ihre Sache gut. Hier müssen die Achtklässler sehr viele Fächer mit unglaublich vielen Themen bearbeiten, sodass sie jeden Tag 8 Stunden Unterricht haben. Das ist ganz schön viel, aber sie machen es gut.
Wir haben dieses Jahr auch sehr viele neue Lehrer, da uns ein paar Lehrer verlassen haben und wir für die Oberschule und die zweite 1. Klasse neue brauchten. Wir sind dankbar für die Kinderanzahl dieses Jahr in Schule, Vorschule und Kindergarten. In der Schule haben wir mittlerweile 170 Kinder, in der Vorschule 55 und im Kindergarten 40. Die Kinderanzahl im Kindergarten ist geringer, als wir erwartet haben, aber wir vertrauen darauf, dass Gott uns durchträgt. Leider haben in der Nachbarschaft mehrere Kindergärten aufgemacht, darunter einer direkt neben unserem.
Das ist natürlich nicht gut für uns und wir wollten anfangs dagegen ankämpfen, da es eigentlich auch nicht erlaubt ist. Doch dann haben wir uns dafür entschieden, dass Gott unsere Kämpfe kämpft und das eigentlich immer besser, als wir es könnten. Das ist gar nicht so einfach, denn der Mensch in mir würde diese Sachen gerne selbst in die Hand nehmen, aber wir wissen, dass es eh nichts bringt. Wir haben es in der Vergangenheit so oft erlebt, dass wenn wir loslassen und Gott für uns kämpfen lassen, Gott dann viel bessere Auswege kennt als wir.
Wir feiern dieses Jahr unser 10-jähriges Bestehen und wir wollen vor allem Gott feiern und ihm danken, denn ohne ihn wären wir nicht da wo wir heute sind. Es war nicht immer einfach, aber Gott hat uns nicht versprochen, dass Sachen einfach sind, sondern dass ER da ist und für uns sorgt. Das erleben wir jeden Tag. Wir sind dankbar für alles was er schon getan hat und auch noch tun wird. Wir sind dankbar für die neuen Gebäude und dass wir sie mit Leben füllen können.

Wir hatten dieses Wochenende ein Leiterschaftstraining für unsere Klassensprecher, welches von einem christlichen Ehepaar durchgeführt wurde.
Unsere jungen Leiter durften lernen, was es bedeutet wie Jesus zu leiten, und waren überrascht, das Leiten mehr Dienen als Rumkommandieren ist 🙂
Wir sind dankbar für die Inputs und Spiele (z.B. Füße waschen), die diese Themen vertieft haben.
Gebetsanliegen:
- Wachstum im Kindergarten
- Stabilität bei den Lehrern (mehrere werden für Jobs beim Staat abberufen)
- Die Möglichkeit, unseren Sportplatz zu kaufen und zu entwickeln (ist theoretisch nicht möglich, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, der nicht gekauft werden kann, aber wir haben Gott, der Unmögliches möglich macht )
- Ein oder zwei (oder mehrere) Großspender, die es uns ermöglichen, zwei weitere Gebäude zu bauen. Kosten ca. 100.000 € – klingt viel, aber hier wieder der Hinweis auf unseren großen Gott, für den nichts unmöglich ist
- Unseren Ostergottesdienst in der Schule. Zum ersten Mal wollen wir einen Ostergottesdienst veranstalten, an dem wir den Kindern komprimiert den Jesus-Weg aufzeigen und zur Bekehrung aufrufen. Mit Hilfe der vier Farben des Evangeliums (Gold, Rot, Schwarz, Grün) wollen wir einen tollen Gottesdienst für die Kinder vorbereiten, dafür brauchen wir Gebetsunterstützung und die Leitung des Heiligen Geistes.
Wir bedanken uns sehr für jedes Gebet und jedes an uns Denken!
Gott ist wunderbar!
Seid gesegnet!
Liebe Grüße
Micha & Madie, zusammen
mit Rafael, Milka und Reuel